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Rasseinformationen
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Auf dieser Seite möchte ich Ihnen die Britisch Kurzhaarkatze(BKH) und insbesondere die Variante der Silber Tabbies ein bisschen genauer vorstellen. Die Texte und Bilder wurden von mir teilweise aus verschiedenen Büchern übernommen, abgewandelt oder mit persönlichen Kommentaren ergänzt. Das ganze ist keine vollständige Beschreibung dieser Rasse, sondern soll nur einen kleinen Einblick geben und richtet sich vor allem an Interessenten und Noch-Nicht-Liebhaber dieser Rasse.
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Herkunft Da in England, der Wiege der Katzenzucht, ein plumper, gedrungener Typ bevorzugt wurde, entwickelte sich die Zucht der Briten in diese Richtung. Auch der Name British Shorthair wurde übernommen und erst später in Britisch Kurzhaar eingedeuscht. Zu Beginn hatte die Britisch-Kurzhaar-Zucht ein Schwergewicht in der Zucht blaugrauer Katzen. In Deutschland ist es üblich die blauen Briten “Kartäuser” zu nennen. Sie sind aber nicht identisch mit den Chartreuse. Die vielen Farben bekam man aus Paarungen von Hauskatzen mit besonders gedrungenen, rundköpfigen Persern. Da diese Mischlinge Langhaargene tragen, ist es nicht verwunderlich, dass heute noch bei Paarungen von BKH-Katzen, langhaarige Tiere geboren werden. Das sind dann die Highlander bzw. Britisch-Langhaar-Katzen.
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Links: Ein typischer BKH in blau. Diese Katzen wurden besonders durch die Sheba-Werbung bekannt.
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Dieser wunderschöne Highlander in Silver Shaded mit dem Namen Calimero war mal bei uns zu Gast, leider konnten wir ihn nicht behalten, da er sich mit unserem Kastraten Uri nicht vertragen hat.
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Körperbau Die Britisch Kurzhaarkatze besitzt einen grossen Körper mit muskulöser, breiter Brust; Schultern und Rücken sind kräftig und gedrungen, Beine und Füsse stämmig, die Pfoten sind rund und kräftig. Der Schwanz ist kurz, dick und am Ende gerundet. Der breite, runde und kräftige Kopf sitzt auf einem starken kurzen Hals. Die Nase ist breit, hat eine leichte Einbuchtung, aber keinen Stop. Die Ohren sind rund und breit und haben eine gerundete Spitze.
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Fell Das dichte, feine Fell mit dicker Unterwolle steht plüschartig ab, deshalb erhalten sie oft den Kosenamen Teddies oder Bärchen.
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Farben Die BKH wird heute in fast allen Farbvarianten gezüchtet. Abhängig von der jeweiligen Fellfarbe ist auch die Augenfarbe. Am häufigsten sind wohl immer noch die einfarbigen blauen, dazu gibt es aber auch weisse, schwarze und creme farbige. Dazu kommen die Biocolor(zweifarbigen), die Blau-Creme, die Colour-Point, die Schildpatt(oder Tortie), die Smoke, die Tipped und schliesslich die Tabbies
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BKH in weiss mit Odd-Eye(d)
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Unser Schildpattkater Tommi. Diese Farbkombination ist geschlechtsgebunden und kommt fast nur bei weiblichen Tieren vor. Die männlichen Tiere sind in der Regel unfruchtbar, es soll allerdings auch Ausnahmen geben. Leider können wir das nicht mehr ausprobieren, da unser Tommi kastriert ist.
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Pflege Die Fellpflege ist im Alltag problemlos. Wöchentliches Auskämmen reicht völlig aus. Durch tägliche Streicheleinheiten, die Sie Ihrer Katze sowieso zukommen lassen sollten, werden abgestorbene Haare entfernt. Im Frühjahr verliert die Katze im allgemeinen mehr Haare, dann sollten die täglichen Streicheleinheiten mit einem speziellen Haarwerkzeug(weicher Bürste oder einem Striegel) ausgeführt werden. Die Katzen mögen dies sehr gern und werden es Ihnen danken.
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Charakter Vorab: Keine Katze ist gleich, jede hat Ihr eigenes Wesen. Dass merkt man besonders, wenn man mehrere Katzen der gleichen Rasse hat und diese auch noch untereinander verwandt sind. Man kann als Katzenliebhaber niemals eine Katze gegen eine andere “Austauschen”, denn die “Neue“ wird niemals so sein wie die “Alte”. Aber dies gilt für alle Katzen, egal ob Hauskatze oder Rassekatze. Grundsätzlich kann man aber zu dem Wesen der BKH folgendes sagen: Die BKH ist eine ruhige, freundliche und ausgeglichene Katze. Sie ist sehr anpassungsfähig und fügt sich gut in die Familie ein. Sie spielt gern, möchte aber auch ihre Ruhe und ihren eigenen Gedanken nachhängen. Sie ist intelligent und kann sich ohne weiteres Routineabläufen anpassen. Es ist kein Problem sie tagsüber alleine zu lassen, sofern sie zu festen Zeiten mit Futter und Gesellschaft versorgt wird. Die BKH folgt ihren “Lieblingsmenschen” überall hin und lässt sich in seiner Nähe nieder. Zuviel Nähe, z. B. auf dem Arm, mag sie in der Regel nicht, sie geniesst eher einen kleinen Abstand z. B. am Ende des Bettes. Mit anderen Haustieren oder weiteren Katzen hat sie keine Probleme. Auch mit Kindern kommt sie gut zurecht, sofern sie nicht als “Spielzeug” missbraucht wird. Von daher ist sie die ideale Katze, ob als Familienkatze oder als “Partner” in einem Einpersonenhaushalt.
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Die Tabbies Die Tabbyzeichnung gibt es bei vielen Rassen, allerdings kommt sie bei den Kurzhaarkatzen am besten zur Geltung. Es gibt sie in den Farben gold(oder braun), rot, blau, creme, lilac, chocolate und schwarz. Dazu kommen noch Farbvarianten in schildpatt und blau-creme. Die Fellzeichnung gibt es in classic(blotched), getupft(spotted) und getigert(mackerel). Ein Tabby sollte die klare Zeichnung mit deutlichem Hell-Dunkel-Kontrast haben. Sollte die Zeichnung eher verwaschen sein, kommt sie schnell der Zeichnung einer normalen Hauskatze gleich. Am bekanntesten sind wohl die Silber-Tabbies, vor allem durch die Whikas-Werbung. Deshalb werden sie auch oft als “Whiskaskatzen” bezeichnet. Bei allen Zeichnungen sollte auf der Stirn der Tabbies ein klassisches “M” zu erkennen sein. Auf dem Bauch befindet sich eine Doppelreihe von “Westenknöpfen” in der jeweiligen Farbe und es sollte mindestens ein geschlossener Halsring vorhanden sein.
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Classic-Tabby-Zeichnung Typisch für diese Zeichnung sind die Schmetterlingsmuster auf beiden Körperseiten, die möglichst symmetrisch sein sollen. Die Schmetterlingsform sollte in der Mitte einen Punkt aufweisen. Über den Rücken bis zum Schwanzansatz sollten drei Bänder verlaufen, die sich von der Grundfarbe deutlich abheben.
Zwei Beispiele mit perfekter Zeichnung: Links:Black-Silver-Classic Kitten und Rot-Classic Katze unten
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Spotted-Tabby-Zeichnung Die Formen der Tupfen variieren zwischen rund, oval und rosettenförmig. Sie sollten stets zahlreich und gleichmäßig verteilt sein. Eine Reihe Tupfen zieht sich wie ein Aalstrich über den Rücken.
Eine schöne silber getupfte Tabby.
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Mackerel-Tabby-Zeichnung Bei dieser Variante zieht sich eine durchgehende Linie, der Aalstrich, vom Hinterkopf bis zum Schwanzansatz. An den Flanken verlaufen klar abgegrenzte Bänder im rechten Winkel zum Rückgrat.
Beispiel einer gold Mackerel-Tabby
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Die Silbernen Die Silbernen gibt es in den Varianten chinchilla, silver-shaded, smoke und tabby. Das Haar der Silbernen ist hohl, da sich die Bildung von Pigmenten nur auf die Haarspitzen beschränkt. Durch die Einwirkung des Lichts entsteht ein silbriger Schimmer. Die Spitzenfärbung bzw. Pigmentierung ist je nach Typ unterschiedlich:
Chinchilla: ca 1/8 der Haarlänge ist pigmentiert Shaded: ca 1/3-1/4 der Haarlänge ist pigmentiert Smoke: etwa die Hälfte der Haarlänge oder auch mehr ist pigmentiert Tabby: Wechsel von pigmentierten Partien mit farblosen Partien im jeweiligen Muster
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Die BKH Silber Tabby Somit wären wir also bei unseren Lieblingen angekommen, die in den letzen Jahren durch die Whiskaswerbung immer bekannter wurden, aber häufig für Hauskatzen gehalten werden. Diese Beschreibung soll helfen diesen Irrtum zu beseitigen. Hier die drei unterschiedlichen Zeichnungen im Vergleich.
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classic (Räderzeichnung)
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mackerel (gestromt)
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spotted (getupft)
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Die Zucht der Silber Tabby Die Variante mit der Räderzeichnung ist wohl die bekannteste und kommt wohl am häufigsten vor.
Bei den Gestromten oder Getupften gehen oft Streifen und Tupfen ineinander über und es ist teilweise schwer heraus zu finden ob es sich nun um einen gestreiften oder getupften Tabby handelt. Tiere mit einwandfreier Zeichnung, gestromt oder getupft, gibt es nicht so oft und es ist schwer diese Zeichnungen zu züchten.
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